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25.10.22

Mit Wasser geflutete Reisterrassen in einem Tal

Die erschreckende Klimabilanz von Reis – ist Gerste eine geeignete Reis-Alternative?

Lecker, schnell und vielseitig einsetzbar. Darum lieben wir Reis in vielen Rezepten. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum in Deutschland liegt bei 6,7 Kilogramm pro Jahr. Doch was macht der großflächige Reisanbau mit dem Klima? Gibt es überhaupt nachhaltigen Reis aus der Heimat? Wir zeigen Dir die Vorteile von unserer Gerstoni Gourmet Gerste als heimische Reis-Alternative in der Ernährung.

Das solltest Du über die Nachhaltigkeit von Reis wissen

Reis ist in vielen Teilen der Welt ein bedeutendes Grundnahrungsmittel. Ohne ihn gäbe es weltweit große Hungersnöte. In Asien ist das Getreide weit verbreitet und in fast allen Mahlzeiten enthalten. Auch in Nord- und Südamerika werden große Mengen Reis verzehrt. In Europa und besonders in Deutschland ist das nicht so. Traditionell haben wir andere Sättigungsbeilagen in der Ernährung, wie Kartoffeln oder Weizen in den verschiedensten Formen. Dennoch ist Reis hierzulande sehr beliebt. Die schnelle und sehr vielseitige Zubereitung macht das Getreide in der modernen Küche so attraktiv. Doch Reis wächst nun mal nicht in Deutschland. Zwar gibt es auch Reis aus Italien, doch die größten Anbaugebiete sind China, Indien, Bangladesch und Vietnam. All diese Länder sind weit entfernt. Die Körner legen also große Strecken zurück. Das ist ein Punkt, der sich negativ auf die Klimabilanz von Reis auswirkt. 

Ein weiterer ist der enorme Wasserverbrauch für den Anbau. Reisfelder werden mit Wasser überschwemmt. Pro Kilogramm Reis benötigen die Reisbauern etwa 60.000 Liter Wasseräquivalente. Das ist im Vergleich zu anderen Lebensmitteln ziemlich viel. So benötigt allein ein einzelnes Feld viele Millionen Liter Wasser. Für ein Kilogramm Kartoffeln werden hingegen nur 100 Liter Wasser berechnet. Gerste und Dinkel verbrauchen etwa 600 Liter. Auch in Sachen Primärenergieverbrauch liegt Reis an der Spitze mit 5 kWh. Für den Anbau von Kartoffeln (2 kWh), Gerste (1,5 kWh) und Dinkel (1,5 kWh) wird deutlich weniger Energie aufgewendet.

Reisanbau: Methan ist das größte Problem

Wieso Reis sogar als Klimakiller bezeichnet wird, hat aber noch einen anderen Grund. Es ist die massive Methanfreisetzung auf den Reisfeldern beim Anbau. Schätzungen zufolge erzeugt der Reisanbau etwa 17 Prozent des gesamten Methans in der Erdatmosphäre. Methan ist genauso wie CO₂ ein Gas, das den Treibhauseffekt vorantreibt. Methan ist allerdings 25-mal so schädlich wie CO₂ und somit eine echte Gefahr fürs Klima.

Durch die Flutung der Reisfelder mit Wasser können sich bestimmte Mikroorganismen im Boden unter Sauerstoffausschluss gut vermehren. Sie verstoffwechseln Pflanzenreste und erzeugen dabei große Mengen Methan. Auch Lachgas, ein weiteres Treibhausgas, kann auf diese Weise entstehen. Werden CO₂, Methan und Lachgas zusammengerechnet, dann entstehen pro Kilogramm Reis 3,1 Kilogramm CO₂-Äquivalente. Die CO₂-Bilanz von Reis ist somit deutlich negativer als die regionaler Getreidesorten. Zum Vergleich: Die CO₂-Bilanz der Gerstoni Gerste liegt bei 0,7 Kilogramm CO₂-Äquivalente.

Gerste wie Reis – eine heimische Alternative

Auf der Suche nach Reis-Alternativen kommen heimische Getreidesorten und Quinoa infrage. Gerste kann sowohl als Graupe oder Perlgraupe, als Gerstengrütze, als Gourmet Gerste und als Gersten Couscous eine Alternative zu Reis sein. Sie überzeugen gleich mit mehreren Vorteilen.

  • Es entsteht kein Methan beim Gerstenanbau. Der CO₂-Fußabdruck ist deutlich positiver.

  • Auch der Wasser-Fußabdruck ist niedrig. Beim Gerstenanbau werden 600 Liter Wasseräquivalente pro Kilogramm verbraucht. Im Vergleich benötigt Reis mit 60.000 Liter Wasser 100 mal so viel.

  • Für Gerste muss rund 70 Prozent weniger Primärenergie aufgebracht werden. 1,5 kWh für Gerste stehen 5 kWh für Reis entgegen.

  • Bei Gerste sind kurze Transportwege möglich. Gerstoni Produkte werden in Deutschland angebaut und im Umkreis von nur 200 km verarbeitet. Somit haben sie einen kurzen Weg bis zu Dir nach Hause. Das trifft aber nicht zwingend auf alle Gerstenprodukte anderer Hersteller zu, denn das Getreide wird auch in Russland, Spanien, Frankreich und der Türkei angebaut.

  • Mit heimischem Getreide förderst Du eine regionale und nachhaltige Landwirtschaft: Gerste ist ein wichtiger Bestandteil der Fruchtfolge. Wintergerste kann noch die Frühjahrsfeuchtigkeit zur Ausbildung der Körner nutzen und liefert somit eine relativ sichere Ernte.